von: Dennis M. Härtig am: Mittwoch, 03.11.2010
Am 18. Oktober standen Knödel im Mittelpunkt der «KOCHEN live!»-Veranstaltung mit Annemarie. Jetzt ist das Video dazu fertig!
Zimtknödel mit Marillenragout und Topfenknödel - von Annemarie und Ursula vor Publikum live zubereitet. Das war einer der (kulinarischen) Höhepunkte des vorletzten Reisetages. Während die M/S Amadeus Royal die Donau aufwärts von Wien nach Linz fuhr, schauten sich gut 80 Zuschauerinnen und Zuschauer die letzte der vier «KOCHEN live!»-Veranstaltung in der Panoramabar an.
Die Rezepte der Kochdemo zum Thema Knödel:
Zimtknödel mit Marillenragout
Topfenknödel
von: Dennis M. Härtig am: Freitag, 29.10.2010
Schon am frühen Morgen des 15. Oktober 2010 haben wir in der ungarischen Hauptstadt angelegt. Im folgenden ein kleiner visueller Eindruck des wirklich wunderschönen Tages in der Stadt.
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Weil ich Budapest schon von einem früheren Besuch im Jahr 2003 her kannte, habe ich mich am Morgen und am Vormittag auf eigene Faust aufgemacht, die Stadt ein wenig zu erkunden. Mein Ziel war der Burgberg auf der linken Donauseite. Die grosse Burganlage, die Mathiaskirche, die Fischerbastei und das Café Ruszwurm waren meine vorangigen Besuchsziele. Na ja - bis ich dann in die Kranzniederlegung am Reiterstandbild András Hadiks «reinrutschte». Politprominenz und Militärattachés inklusive ...
Der Nachmittag bot dann zunächst einen ausgiebigen (Einkaufs-)Besuch der Markthalle und anschliessend eine interessante Führung in der Sektkellerei Törley. Und als krönender Abschluss am Abend - eine wunderschön erleuchtete Stadt! Wir konnten vom Schiff aus ein perfektes Rundum-Panorama geniessen.
Weiterführende Informationen:
Mein Eintrag im Reisetagebuch vom 15. Oktober (mit den schönsten Abendfotos)
von: Dennis M. Härtig am: Donnerstag, 28.10.2010
Als wir am Samstagnachmittag, dem 16. Oktober in Eisenstadt im österreichischen Burgenland waren - durfte ein Besuch im Schloss Esterházy nicht fehlen ...
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Das heutige Schloss steht auf den Grundmauern der Burg, welche ursprünglich schon im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Das Adelsgeschlecht Esterházy, welches dem österreich-ungarischen Kaiser sehr loyal gegenüber eingestellt war, errichtete in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts das Barockschloss, welches heute noch an dieser Stelle steht. Imposant ist nicht nur das Weinmuseum im Keller des Schlosses. Dort sieht man übrigens noch das Gemäuer aus dem 14. Jahrhundert - mit einer Dicke von bis zu sieben Metern! Sehenswert ist auch der prunkvolle Haydnsaal, welcher noch heute für Konzertaufführungen genutzt wird. Joseph Haydn stand über 40 Jahre lang in Diensten der Familie Esterházy und war immer wieder auch auf dem Schloss.
Weiterführende Informationen:
Webseite des Schlosses Esterházy
Mein Webeintrag vom 16. Oktober (mit Bildergalerie)
Schloss Esterházy auf Google Maps
von: Dennis M. Härtig am: Donnerstag, 28.10.2010
Sie erinnern sich vielleicht an meinen Eintrag vom 15. Oktober, als ich auf dem Burgberg in Budapest durch Zufall einer Kranzniederlegung beiwohnen konnte. Jetzt habe ich ein paar nähere Informationen zu dem Husaren-Marschall gefunden ...
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Graf Andráz Hadik von Furtak wurde am 16. Oktober 1710 geboren und starb am 12. März 1790, nur wenige Wochen nach dem österreich-ungarischen Kaiser Joseph II. Bekannt wurde er unter anderem dadurch, dass er dank der Hilfe seiner Husarentruppen am 15. Oktober 1757 die preussische Hauptstadt Berlin umzingelte. Dies war während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) eine Demütigung der Preussischen Truppen Friedrichs des Grossen, welche gegen das Österreich-Ungarische Heer unter Maria Theresia kämpften.
Und aus Anlass seines 300. Geburtstages und der Einnahme der Stadt Berlin legten Vertreter von Militär und Politik am 15. Oktober Kränze am Reiterstandbild des Husarenreiters nieder.
Weiterführende Informationen:
Mein Eintrag vom 15. Oktober zur Kranzniederlegung
Weitere Informationen zu Graf András Hadik von Furtak
Standort des Reiterdenkmals auf Google Maps
von: Dennis M. Härtig am: Mittwoch, 20.10.2010
An dieser Stelle möchte ich ein grosses Dankeschön loswerden - wie sagt der deutsche Unterhaltungskünstler Götz Alsmann immer am Ende seiner TV-Sendung Zimmer frei: «Jetzt folgt die ultimative Lobhudelei!»

So oder so ähnlich wird mich manch einer auf dem Schiff erlebt haben - Danke, dass Sie mich und meine immer anwesende Kamera ausgehalten haben! (Bild: Angelica Vionnet)
Die kompletten Rolltexte mit allen Mitwirkenden kommen im Film auch immer zum Schluss. Ich möchte statt dessen «bloss» einen ganz grosses Dankeschön loswerden: Zum einen an alle Reiseteilnehmer - dafür, dass Sie mich und meinen immer präsenten Fotoapparat ausgehalten haben!
Dann geht ein ganz herzlicher und grosser Dank an die gesamte Crew der M/S Amadeus Royal, stellvertretend hierfür an Cruiseleiter Andrei Lehene, welcher sozusagen das sichtbare «Gesicht» und die hörbare «Stimme» der Crew an Bord war.
Namentlich erwähnen und mich bei ihm bedanken möchte ich ebenfalls Weinexperte Andreas Keller für seine guten und wertvollen Weintipps.
Auch geht ein grosser Dank an die zahlreichen Fremdenführer auf dem Weingut Domäne Wachau (Andreas) sowie in den Städten Bratislava (?), Budapest (Peter), Eisenstadt (?), Wien (Ulla) und Linz (Eva Hofer) - jede und jeder von Ihnen hat uns einen unvergesslichen Besuch in der jeweiligen Destination ermöglicht.
Bedanken möchte ich mich ebenfalls ganz herzlich bei Cornelia Gemperle, Oliver Howald, Angelica Vionnet, Roger Zintl und Gisela Doswald von KUONI und Sonja Kostoulas von Delphi Reisen für die Hilfe und Unterstützung in praktischen Dingen, die netten Gespräche an Bord und die wirklich gelungene Organisation der ganzen Schiffsreise.
Zum Schluss geht ein ganz herzlicher Dank an Annemarie Wildeisen und ihr gesamtes Team für die vier Kochendemos in der Panoramabar - danke, dass Ihr meine immer klickende Kamera ausgehalten habt!
Wenn ich jetzt noch jemanden vergessen haben sollte: Bitte nehmen auch Sie meinen herzlichsten Dank entgegen!
von: Dennis M. Härtig am: Mittwoch, 20.10.2010
Nüchterne Bilanz nach sieben Tagen Schlemmen auf hohem Niveau: Ich habe ein Kilo zugenommen!

Es ist genau ein Kilogramm mehr!
Mittags und abends jeweils ein 5-Gänge-Menü vom feinsten - und das sieben Tage lang. Ich hatte schon fast damit gerechnet, am Ende ganze fünf Kilo zugenommen zu haben. Doch im gleichen Atemzug gebe ich ehrlich zu, dass ich dieses Tempo nicht die ganze Woche durchgehalten habe und hier und da den einen oder anderen Gang übersprungen habe.
Na ja, klitzekleine Ansätze waren bei mir schon im Vorfeld vorhanden und das Fazit dann am Ende der siebentägigen kulinarischen Donau-Flussreise: Ich habe genau ein Kilogramm zugenommen! Und wie hat es an unserem Tisch immer wieder geheissen? «Man muss die 'Ansätze' pflegen» ...
von: Dennis M. Härtig am: Dienstag, 19.10.2010
18.20 Uhr: Ankunft in Olten nach einer langen Fahrt. Davor hatten wir bereits in Cham und Luzern einige Flussreise-Teilnehmer abgesetzt.

Endlich wieder daheim: Ankunft in Olten um 18.20 Uhr am SBB Bahnhof!
Die ganze Route führte und von Passau über München und Landsberg am Lech über Lindau, den Pfändertunnel und dann entlang des Rheins bis nach Sargans. Von dort aus über die Autobahn bis nach Pfäffikon SZ und den Hirzel hinunter nach Baar und Cham, sowie Luzern und Olten. Dort bin ich dann als Teil einer grösseren Gruppe mit ausgestiegen und konnte endlich nach hause gehen. Von daheim aus schreibe ich jetzt den vorerst letzten Beitrag und werde in den kommenden Tagen aber noch zusätzliche Bilder aufladen.
von: Dennis M. Härtig am: Dienstag, 19.10.2010
... wohin das Auge reicht. Wir sind ohne Zweifel wieder in der Schweiz angekommen.

Vorwinterliches Alpenpanorama von der schönsten Seite
Während der Busfahrt in Richtung Cham haben wir die Möglichkeit, das tolle Bergpanorama bei wunderschönestem Wetter zu geniessen. Als wolle sich die Schweiz ebenfalls von ihrer besten Seite präsentieren. Die Dänen haben da ein Sprichwort: «Ude godt - hjemme bedst» - «Unterwegs ist es gut - am besten ist es aber daheim!»
Und so scheint es, als ob die Schweiz nun all die vielen Eindrücke der Flussreise mit Annemarie durch die Wachau, Bratislava, Budapest, Wien und Linz mit einem Streich zur Seite schieben wollte und sich selbst von ihrer Sonnenseite zeigt. Im übrigen schon sehr schön zu sehen die Schneefallgrenze, welche sich in den kommenden Tagen noch weiter hinunter bewegen soll ...
von: Dennis M. Härtig am: Dienstag, 19.10.2010
14.30 Uhr: Grenzübertritt Österreich-Schweiz am Zollamt Diepoldsau - wir sind wieder in der Schweiz.

Willkommen in der Schweiz: Wir haben so eben das Zollamt Diepoldsau hinter uns gelassen
Ein Stau auf der A96 Richtung Memmingen bewirkte einen Routenwechsel. Deshalb fuhren wir gerade noch rechtzeitig von der Autobahn ab, und es ging weiter über die Landstrasse über Istny und Lindau. Dort ging es dann wieder auf die Autobahn, durch den 6.7 Kilometer langen Pfändertunnel und dann um 14.30 Uhr der Grenzübertritt am Übergang Hohenems - wir sind wieder in der Schweiz. Doch bis nach Olten werden es noch mindestens zwei Stunden sein.
von: Dennis M. Härtig am: Dienstag, 19.10.2010
Bereits um 11.15 Uhr sind die beiden KUONI-Busse in Landsberg am Lech angekommen - Zeit für eine Mittagspause zum Essen.

Die beiden KUONI-Busse am Rastplatz Lechwiesen - der Bus nach Cham-Luzern-Olten-Bern steht links ...
Wenig Verkehr, gutes Wetter, nette Gespräche - oder einfach ein wenig schlafen: So vergeht die Rückreise von Passau in die Schweiz wie im Fluge. Rastplatz wie schon auf der Hinfahrt ist auch auf der Rückfahrt der Rastplatz Lechwiesen. Hier können die Reisenden etwas zu Essen kaufen und sich ein wenig die Beine vertreten, bevor es ab 12.15 Uhr wieder auf die Autobahn geht! Die Ankunft in Olten wird dann wohl so gegen 17 Uhr sein ...
Zwar ist das Wetter wunderschön draussen, die Bäume haben sich herbstlich gelb verfärbt - aber man merkt schon, dass der Winter im Anmarsch ist: Es windet und es ist recht kalt.
UPDATE 12.40 Uhr: Der Buschauffeur sagt gerade, dass es heute morgen im Schweizer Mittelland schon Schnee hatte!
Zum Nachverfolgen:
Landsberg am Lech auf Google Maps
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