Apfel-Zwiebel-Wähe mit Speck

Autor: KOCHEN

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Zutaten

  • 1 Rollen Blätterteig, rund, ausgewallt
  • 100 g Bratspecktranchen, mager
  • 400 g Zwiebeln
  • 400 g Apfel, rotschalig
  • 0.5 Esslöffel Bratbutter
  • Salz, Pfeffer
  • 0.5 Bund Majoran, oder Oregano
  • 250 g Crème fraîche
  • 1.5 dl Milch
  • 4 Stück Eier
  • Muskatnuss

Für den Kleinhaushalt

Für eine Form von etwa 20 cm Durchmesser die Zutaten halbieren.

Info

Pro Portion

  • 6 g
    Eiweiss
  • 20 g
    Fett
  • 14 g
    Kohlenhydrate
  • 263
    kKalorien
  • 1101
    kJoule
  • Purinarm

Zubereitung

Ergibt 8-12 Stück

1 Ein Wähenblech von etwa 30 cm Durchmesser leicht ausbuttern und mit dem Teig auslegen. Den Boden regelmässig mit einer Gabel einstechen. Kühl stellen.

2 Die Bratspecktranchen in feine Streifchen schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Die Äpfel ungeschält vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Apfelviertel quer in dünne Scheibchen schneiden.

3 In einer beschichteten Bratpfanne die Bratbutter erhitzen. Die Speckstreifen darin leicht knusprig braten, dann herausheben.

4 Im Bratensatz die Zwiebelstreifen 5 Minuten golden braten. Dann die Apfelscheibchen beifügen und noch 2–3 Minuten mitbraten. Zuletzt den Speck wieder beifügen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen.

5 Die Majoran- oder Oreganoblättchen von den Zweigen zupfen und hacken.

6 Crème fraîche und Milch in eine Schüssel geben und glatt rühren. Dann die Eier beifügen und alles mit Salz, Pfeffer sowie Muskat pikant würzen.

7 Die Zwiebel-Apfel-Masse auf den Blätterteigboden geben und mit dem Majoran oder Oregano bestreuen. Den Eierguss darüber verteilen.

8 Die Apfel-Zwiebel-Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen auf der untersten Rille etwa 40 Minuten backen. Heiss oder lauwarm servieren.

Äpfel fast wie frisch gepflückt

Seit es die sogenannten CA-Lager gibt, Lagerhäuser mit kontrollierter Atmosphäre, d.h. ohne Sauerstoffzufuhr, aber mit genau überwachter Luftfeuchtigkeit und Temperatur, kann man auch einheimische Äpfel bis weit in den Frühling hinein kaufen. Sie schmecken fast so gut wie frisch gepflückt, sind leider aber nur kurz haltbar. Denn sobald die Äpfel das Lager verlassen haben, reifen sie sehr schnell nach. Deshalb immer nur so viele Äpfel einkaufen, wie Sie innerhalb von 4–5 Tagen verbrauchen können.

An apple a day keeps the doctor away?

In einem Apfel stecken nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, welche die körpereigene Abwehr stärken, sondern auch der antioxidativ wirkende Stoff Quercetin. Er hemmt Entzündungen und macht freie Radikale unschädlich. Diese aggressiven Moleküle entstehen unter anderem in Stresssituationen und können die Erbsubstanz schädigen. Ein Apfel täglich kann Alzheimer vorbeugen und bremst sogar das Wachstum von Krebstumoren. Äpfel enthalten auch eine Menge Ballaststoffe, unter anderem Pektin. Dieses bindet die Gallensäure im Darm und hilft auf diese Art, den Cholesterinspiegel zu senken. Da sich die meisten dieser wertvollen Inhaltstoffe direkt unter der Apfelschale befinden, sollte man die Frucht nicht schälen und möglichst roh verzehren.

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Quelle

Magazin
KOCHEN
Ausgabe
1-2 | 2008
Seite
65
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