Das Bestreichen des Kuchens mit warmer, passierter Aprikosenkonfitüre - apricotieren nennen es die Profis - gibt dem Gebäck einen schönen Glanz und schützt die Früchte vor dem Austrocknen. Oft werden auch Torten vor dem Überziehen mit Glasur oder Marzipan apricotiert. Im ersten Fall fliesst dadurch die Glasur besser und wird vom Biskuit nicht aufgesaugt, im zweiten Fall dient die Konfitüre als Klebstoff für den Marzipan.
---
Aprikosenkonfitüre schmeckt nicht nur auf dem Brot, sondern wird oft auch in der Dessertküche oder für Gebäck verwendet, dem sie Feuchtigkeit und gleichzeitig eine feinsäuerliches Aroma verleiht. Nach Möglichkeit immer eine Konfitüre verwenden, die einen hohen Fruchtanteil besitzt; eine zu zuckrige bzw. sehr feste Konfitüre schmeckt nach dem Backen oft nur noch penetrant süss und zäh. Für die Osterküchlein kann die Aprikosenkonfitüre durch Himbeerkonfitüre oder Johannisbeergelee ersetzt werden.
Keine Angst vor Küchenproblemen!
Wenn Sie kulinarische oder kochtechnische Fragen haben, können Sie uns mailen, schreiben oder anrufen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Marisa Maggio, Ursula Weber und Eva Wüthrich