Auberginen gehören zu den wenigen Gemüsen, die roh überhaupt nicht schmecken. Auch wenn man sie in Flüssigkeit dünstet oder im Dampf gart, entwickeln sie nur wenig Eigengeschmack. Erst durch Braten, Grillieren oder Backen entfalten sie ihr spezifisches, leicht nussartiges Aroma. Früher enthielten Auberginen reichlich Bitterstoffe, die man den Früchten durch Salzen entzog. Dies ist bei den heutigen Sorten nicht mehr nötig. Allerdings hilft es zu vermeiden, dass sich die Auberginen beim Braten mit Fett vollsaugen. Vorsicht ist beim Rüsten der Früchte angebracht: Manchmal besitzen sie am Stielansatz scharfe Stacheln. Das Aroma von Auberginen kommt am besten zur Geltung, wenn man sie mit Olivenöl zubereitet. Am wenigsten Öl nehmen sie dabei auf, wenn man sie bei schwacher Hitze nur langsam brät.
Die Vielfalt an Formen und Farben bei den "Eierfrüchten" ist fast unendlich; unsere einheimischen Märkte beherrscht die dunkelviolette, länglich-ovale Varietät. In Asien dagegen gibt es gelbe, grüne, weisse, orangerote und sogar grün-weiss-marmorierte Auberginensorten. Das Fruchtfleisch aller Sorten ist aber stets weiss. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass dieses fest ist, was sich mit leichtem Fingerdruck überprüfen lässt. Wenn die Frucht überreif ist oder zu lange gelagert wurde, weist das Fleisch braune Flecken auf.