Aus gutem Wein wird guter Essig

Selber Essig herstellen ist nicht schwer, er entsteht fast von selbst. Man lässt Weinreste offen und nicht zu kühl einige Tage bis Wochen stehen. Essigbakterien, die überall in der Luft vorhanden sind, verarbeiten den Alkohol zu Essig. Dabei entsteht auf der Oberfläche der Flüssigkeit eine schleimige Schicht, die Essigmutter. Diese wird zuerst untergerührt, damit die Sauerstoffzufuhr gewährleistet ist, dann vor dem Abfüllen entfernt. Sie kann nach Belieben für einen neuen Einsatz verwendet werden. Wichtig ist bei der Essigherstellung die Qualität des Rohstoffs. Der Essig wird nicht besser als der dafür verwendete Wein. «Zapfenwein» ist für die Herstellung von Essig absolut ungeeignet!

Keine Angst vor Küchenproblemen!

Wenn Sie kulinarische oder kochtechnische Fragen haben, können Sie uns mailen, schreiben oder anrufen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Marisa Maggio, Ursula Weber und Eva Wüthrich

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