Apfel

In einem Apfel stecken nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, welche die körpereigene Abwehr stärken, sondern auch der antioxidativ wirkende Stoff Quercetin. Er hemmt Entzündungen und macht freie Radikale unschädlich. Diese aggressiven Moleküle entstehen unter anderem in Stresssituationen und können die Erbsubstanz schädigen. Ein Apfel täglich kann Alzheimer vorbeugen und bremst sogar das Wachstum von Krebstumoren. Äpfel enthalten auch eine Menge Ballaststoffe, unter anderem Pektin. Dieses bindet die Gallensäure im Darm und hilft auf diese Art, den Cholesterinspiegel zu senken. Da sich die meisten dieser wertvollen Inhaltstoffe direkt unter der Apfelschale befinden, sollte man die Frucht nicht schälen und möglichst roh verzehren.

Lagern lassen sich Äpfel optimal auf Brettern oder Holzborden im Keller oder in luftigen Räumen mit einer Temperatur von 2-5 Grad. Die Früchte sollten sich dabei möglichst nicht berühren.

Zum Backen verwendet man am besten leicht herb-saure Äpfel, die aufgrund ihrer Fruchtsäure mehr Aroma haben. Liebliche, süsse Äpfel wie z. B. der Golden Delicious entfalten beim Kochen und Backen keinen intensiven Geschmack. Unbestrittener Kochapfel-König ist der gute alte Boskoop, er eignet sich hervorragend für Wähen und Kuchen. Leider ist seine Saison beschränkt, erhältlich ist er nur zwischen September und März. Auch Cox Orange schmecken sehr gut, machen aber, da eher klein, beim Schälen und Entkernen mehr Arbeit. Der knackig-saftige Braeburn passt ebenfalls wunderbar in Kuchen und Torten.

Für Bratäpfel nimmt man am besten Boskoop, Elstar oder Jonagold, die eher ein saftiges, aber mürbes Fruchtfleisch haben.