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Garen – welche Hüllen verwendet man?

Garen – welche Hüllen verwendet man?

Alufolie, Backpapier, Pflanzenblätter, Folie? Welche Hülle eignet sich beim Garen für welche Lebensmittel?

1. Backpapier/Pergament

Backpapier oder beschichtetes Pergament eignet sich für alle Nahrungsmittel. Backpapier oder Pergament auf der Rolle haben gegenüber vorgeschnittenen Blättern den Vorteil, dass die Grösse der Pakete besser dem Gargut angepasst werden kann. Nebst den Päckchen lassen sich aus dem Papier auch dekorative Beutel formen.

2. Alufolie

Alufolie eignet sich für alle Nahrungsmittel, die eine eher kurze Garzeit haben. Zudem sollte das Gargut erst kurz vor der Zubereitung verpackt werden, da die Folie beim Kontakt mit Säure reagiert, wodurch es zu Geschmacksveränderungen kommen kann. Der Vorteil der Alufolie ist das einfache Verschliessen: es genügt, die Ränder zu falten und anschliessend festzudrücken.

3. Bratbeutel/Bratschlauch

Bratbeutel oder -schläuche bestehen aus PET. Es gibt sie als Rolle zum Selberzuschneiden oder als Beutel. Beide Produkte können bis maximal 200 Grad erhitzt werden. Bratbeutel oder -schläuche lassen sich sehr gut verschliessen, wodurch das Gargut weniger zusätzliche Flüssigkeit benötigt als in anderen Hüllen. Manche Produkte müssen vor dem Backen mit kleinen Löchern versehen werden, andere haben zum Verschliessen ein spezielles Ventil, durch das Dampf entweichen kann. Der Bratschlauch eignet sich sowohl für Einzelportionen wie auch für grosse Fleischstücke oder ganze Fische.

4. Gemüse-/Pflanzenblätter

Bananenblätter eignen sich besonders gut zum Einwickeln von Speisen, da sie sehr gross sind. Aber auch die äusseren grossen Blätter von Kohl, Wirz, Lattich, usw. bieten sich als Garhülle an. In der orientalischen Küche sind auch Rebblätter beliebt; diese eignen sich allerdings eher zum Einwickeln von kleinen Zutaten. Gemüse- und Pflanzenblätter bilden eher eine schützende und oft auch aromatisierende Schicht um das Gargut, als dass sie einen geschlossenen Garraum schaffen.