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Gugelhopf-Tricks

Gugelhopf-Tricks

Was gibt es besseres zu einer Kaffee- oder Teerunde als einen leckeren Gugelhopf? Und am besten schmeckt er natürlich selbstgemacht. Aber einige Dinge sollte man bei der Zubereitung beachten.

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1.

Für die Zubereitung müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben, sonst kann der Teig gerinnen und griessig aussehen. Dies hat jedoch keine Bedeutung für das Gelingen des Gebäcks. Spätestens beim Untermischen des Mehls verbinden sich die Zutaten wieder. Aber wichtig: Das Mehl immer sorgfältig unterziehen, nicht schlagen, sonst wird die Masse klebrig oder gar glitschig.

2.

Die Butter soll zwar weich und geschmeidig sein, damit sie sich optimal mit dem Zucker und den Eiern verbinden kann. Auf keinen Fall aber flüssig werden lassen, sonst lasst sie sich nicht mehr luftig rühren!

3.

Eier mittlerer Grosse (52 – 58 Gramm) verwenden, damit das Verhältnis der Zutaten stimmt.

4.

Ein Gugelhopf, der eine Glasur bekommen soll, zuerst gut auskühlen lassen. Wenn er noch zu warm ist, erstarrt der Guss zu langsam und der grösste Teil lauft herunter. Ausnahme: Eine Aprikosenglasur, die unter einen Schokoladeüberzug kommt, wird noch warm aufgetragen, damit sie sich mit der Oberfläche des Gugelhopfs verbinden kann.

5.

Puderzucker ebenfalls immer nur auf den erkalteten Kuchen stäuben, sonst schmilzt er und ist nicht mehr sichtbar.

6.

Gugelhöpfe halten sich in der Regel 4–5 Tage frisch. Werden sie noch lauwarm oder eben erst ausgekühlt aufgeschnitten, schmecken sie zwar fein, fallen aber gerne auseinander. Können sie vor dem Genuss wahrend 2–3 Stunden ziehen, lasst sie dies köstlich feucht und aromatisch werden.