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Lebkuchen – die wichtigsten Zutaten

Lebkuchen – die wichtigsten Zutaten

Honig: Verwenden Sie unbedingt einen geschmacklich neutralen Honig. Akazien- oder Kastanienhonig zum Beispiel haben einen zu intensiven Eigengeschmack. Wird der Honig beim Auflösen des Zuckers überhitzt, verliert er an Aroma; zudem kann es sich negativ auf die Triebkraft des Lebkuchenteiges auswirken. Beim Erwärmen des Honigs und beim Auflösen des Zuckers können sich Trübstoffe an der Oberfläche sammeln, die als weisser Schaum zu erkennen sind. Dieser muss nicht entfernt werden, da er keinen Einfluss auf den Teig hat.

Pottasche: Die Pottasche wirkt im Lebkuchenteig lockernd, indem sich während der Lagerung Teigsäuren bilden. Pottasche treibt vor allem in die Breite, was beim kompakten und zuckerreichen Lebkuchen erwünscht ist. Pottasche ist eine andere Bezeichnung für Kaliumcarbonat, das Kaliumsalz der Kohlensäure. Pottasche ist als Pulver oder als Granulat in Drogerien und Apotheken erhältlich.

Triebsalz: Triebsalz, auch Hirschhornsalz genannt, bildet unter der Einwirkung von Hitze Ammoniak und CO2. Diese beiden Gase lockern den Teig und verflüchtigen sich nach dem Backen, ohne einen Nachgeschmack zu hinterlassen. Triebsalz nie offen stehen lassen, da es einen beissenden Geruch verströmt. Triebsalz und Pottasche müssen stets getrennt voneinander aufgelöst werden, sonst verlieren sie teilweise ihre Triebkraft. Einmal im Teig verarbeitet, ergänzen sie sich aber ideal. Triebsalz ist als Granulat in Drogerien und Apotheken erhältlich.

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1. Harte Lebkuchen wieder weich machen

Sind Lebkuchen hart geworden, einige Apfelschnitze, eine Scheibe Brot oder Mandarinenschalen in die Guetzlidose geben und diese an einen kühlen, feuchten Ort stellen. Das macht sie wieder weich.