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Kürbis

Kürbis Redaktion KOCHEN

Ein Multitalent, das roh oder gekocht verwendet in den verschiedensten Speisen einsetzbar ist.

Grosse Vielfalt

Die Familie der Kürbisgewächse umfasst rund 800 Sorten, von denen allerdings längst nicht alle kulinarisch nutzbar sind. Am bekanntesten sind die gelben Gartenkürbisse mit gelbem Fruchtfleisch, bei uns etwa besonders in der Variante Spaghettikürbis. Sehr aromatisch ist der Orange Knirps bzw. Hokkaido, der Klassiker und Verkaufsschlager schlechthin, der süsslich und nussartig schmeckt. Zu seinem tollen Geschmack kommt der Vorteil hinzu, dass er nicht geschält werden muss. Da Kürbisse in der Regel eher gross und schwer sind, werden sie oft nicht ganz, sondern in grossen Schnitzen angeboten.

Enorm vielseitig

Nichts gegen die gute alte Kürbissuppe – aber dieses Gewächs kann so viel mehr: Kürbisse lassen sich braten, grillen, dünsten, überbacken, kochen, einlegen, pürieren… Ganz gleich ob pikant oder süss, als Curry oder als Pasta-Ersatz in Form von «Spaghetti», als Dessert mit Vanilleglace oder caramelisiert, der kulinarischen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Geröstete Kürbiskerne sind ein Snack mit Suchtpotenzial, das daraus gewonnene Öl (etwa jenes aus der Steiermark) ist eine unschätzbare Delikatesse.

Gut für die Linie

So voluminös Kürbisse gegen aussen auch wirken, in puncto Kalorien sind sie wahre Leichtgewichte: Je nach Sorte enthalten 100 Gramm Fruchtfleisch nur 19 bis 45 Kilokalorien und praktisch kein Fett. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin A beziehungsweise Beta-Carotin sind sie ausserdem sehr gesund und haben dank ihres hohen Kaliumgehalts (gut 300 Milligramm pro 100 Gramm) eine anregende Wirkung auf die Nieren- und Blasentätigkeit und entwässern so den Körper auf natürliche Weise.