Ein Kochbuch entsteht…

Im August erscheint Annemarie Wildeisens neustes Kochbuch «Einfach WILDEISEN». Über 100 unkomplizierte Rezepte – von Salat, über Pasta, Fleischgerichte, bis hin zu Desserts – gilt es neu zu entdecken. In unserem «Making of» lassen wir unsere Leserinnen und Leser hinter die Kulissen blicken: Denn bevor die Gerichte in der heimischen Küche nachgekocht werden können, gibt es einiges zu tun.

Im August erscheint Annemarie Wildeisens neustes Kochbuch «Einfach WILDEISEN». Über 100 unkomplizierte Rezepte – von Salat, über Pasta, Fleischgerichte, bis hin zu Desserts – gilt es neu zu entdecken. In unserem «Making of» lassen wir unsere Leserinnen und Leser hinter die Kulissen blicken: Denn bevor die Gerichte in der heimischen Küche nachgekocht werden können, gibt es einiges zu tun.

Das Auge isst mit

Alleine mit der Kreation von spannenden und neuen Rezepten ist die Arbeit nicht getan. Ansprechende Bilder der Gerichte begleiten die Rezepte und machen die Leserin und den Leser «gluschtig». Für das Fotoshooting wird die Kochschule von Annemarie Wildeisen und Florina Manz in Bern für zwei Wochen in ein professionelles Fotostudio umgewandelt. Alle Gerichte, die später im Kochbuch präsentiert werden, werden vor Ort live gekocht und anschliessend fotografiert. Für die fotografische Umsetzung ist Andreas Fahrni, Food-Fotograf aus Bern, verantwortlich. Er gehört seit Jahren zum Team rund um Annemarie Wildeisen’s KOCHEN. Seine Bilder sind auch regelmässig im Magazin KOCHEN zu finden.

Geordnetes Chaos

Brettchen, Dekoartikel, Schüsselchen: Das alles und noch viel mehr wird gebraucht, um die Gerichte in Szene zu setzen.

Annemarie und Florina verfügen mittlerweile über einen grossen Geschirr-, Deko-, und Servietten-Fundus.

Im Hauptraum der Kochschule, wo sonst die Kursteilnehmer gemeinsam Essen, stapeln sich derzeit Geschirr, Gläser, Deko-Utensilien, Servietten sowie passende Hinter- und Untergründe. Während den vergangenen KOCHEN- und Kochbuch-Jahren hat sich bei Annemarie und Florina mittlerweile ein riesiger Fundus an Geschirr und Küchenutensilien angesammelt. Fehlt das passende Stück dennoch, wird es gerne von verschiedenen Herstellern für die Shootings zur Verfügung gestellt. Die Hintergründe und Untergründe für die Food-Fotos zimmert Florina oftmals selbst nach ihren Vorstellungen zusammen: Da wird gemalt, gehämmert, gebeizt, gebleicht… bis das optimale Resultat vorliegt.

Spontaneität und Flexibilität

Bereits vor dem grossen Foto-Shooting wurden alle Rezepte mehrmals gekocht und ein Konzept für das Erscheinungsbild des neuen Kochbuches festgelegt. Die Grundsteine sind also gelegt. Dennoch geschieht vieles bei einem Kochbuch-Shooting spontan. «Klar habe ich für jedes Gericht ein bestimmte Vorstellung wie das Bild daherkommen soll», sagt Florina, die sich auch um das Food-Styling im Magazin kümmert. «Doch das lässt sich nicht immer so umsetzen.» Manchmal sieht ein bestimmter Teller in Echt wunderbar aus, jedoch auf dem Foto büsst er seine ganze Schönheit ein. Aber auch die Lebensmittel, die für die Rezepte verwendet werden, sehen nicht jedes Mal gleich aus. Spontaneität, Flexibilität und ein gutes Auge sind gefragt. Für Florina kein Problem. Nach dem Motto «Was nicht passt, wird passend gemacht», schnappt sie sich mitten im Shooting einen Pinsel und streicht einen der Untergründe neu. Damit ohne Zeitverlust weitergearbeitet werden kann, muss auch mal eine heisse Bratpfanne zum schnelleren Antrocknen der Farbe eingesetzt werden.

Florina streicht während des Shooting einen Untergrund neu. Foto: Andreas Fahrni

Mit der heissen Bratpfanne wird für einmal die Farbe getrocknet. Foto: Andreas Fahrni

Eingespieltes Team

Andreas und Florina sind ein eingespieltes Team.

Für den 1. Shooting-Tag hat sich Florina Skizzen zu allen Rezepte gemacht, damit Sie «schneller in den Produktionsablauf reinkommt». Danach entscheidet Sie meist spontan, welcher Untergrund, welche Deko und welcher Teller für welches Gericht passt. Mit Sicherheit und Geschick drapiert sie Servietten, verteilt Kräuter und Brösmeli über frisch angerichtete Speisen und drapiert das Besteck auf den Tellern. So dass Fotograf Andreas gleich im Anschluss seinen Teil der Arbeit tun kann. Die beiden sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Gericht um Gericht wird so für das neue Kochbuch professionell abgelichtet.
Mit Skizzen wird aufgezeichnet, wie die einzelnen Kapitel im neuen Kochbuch später daherkommen sollen.

Damit es aber erst soweit kommen kann, müssen die Speisen zubereitet werden. Deshalb blicken wir in unserem nächsten Teil des «Making of» dem Küchenteam, bestehend aus Ursula, Tina und Tobias, über die Schultern…