Christstollen Dresdner Art

Stollen gehören zu den klassischen Weihnachtsgebäcken. Da sie nach ein paar Tagen jedoch noch besser schmecken, sollte man sie schone einige Zeit vor Weihnachten backen.

Zutaten
Zubereitung

Zutaten

Ergibt 1 Stollen

Zutatenliste versenden

Schicken Sie sich die Zutaten für Christstollen Dresdner Art zu.

Ihre Zutatenliste wurde erfolgreich versendet. Viel Freude beim Kochen!

Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse!

  • 75 g Zitronat
  • 75 g Orangeat
  • 100 g Mandeln geschält
  • 1/2 Zitronen
  • 250 g Rosinen
  • 5 Esslöffel Rum
  • 1 Esslöffel Bittermandelessenz
  • 1 1/2 dl Milch
  • 1 Würfel Hefe 42 g
  • 80 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 250 g Butter weich
  • 1 Ei
Zum Bestreichen und Bestreuen:
Einkaufsliste senden
Haltbarkeit

Gut verpackt hält sich der Stollen 4 Wochen.

Tipp

Wenn man den Stollen in einem kleinen Ofen backt, sollte man darauf achten, dass er auch von unten nicht zu stark bräunt. Dies sollte man nach etwa der Hälfte der Zeit kontrollieren und bei Bedarf die Hitze auf 160 Grad zurückstellen.

Nährwert

Pro Portion
  • 296 kKalorien
  • 1238 kJoule
  • 4g Eiweiss
  • 15g Fett
  • 35g Kohlenhydrate
Erschienen in
  • 12 | 2015, S. 80

Zubereitung

Schritt 1

Das Zitronat und das Orangeat hacken. Die Mandeln fein hacken. Die Schale der Zitronenhälfte fein abreiben. Alle diese Zutaten mit den Rosinen, dem Rum und der Bittermandelessenz mischen und beiseitestellen.

Schritt 2

Die Milch nur gerade lauwarm erwärmen. In eine kleine Schüssel geben. Die Hefe zerbröckeln und mit 2 Teelöffeln Zucker in der Milch auflösen.

Schritt 3

Das Mehl mit dem Salz, dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefemilch hineingiessen und mit etwas Mehl vom Rand bestreuen. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 15 Minuten gehen lassen.

Schritt 4

Die weiche Butter in kleine Würfel schneiden. Das Ei verquirlen. Beides auf den Mehlrand geben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde aufgehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Schritt 5

Nun die Zitronat-Mandel-Mischung gründlich unter den aufgegangenen Teig kneten. Den Teig auf wenig Mehl zu einem Rechteck von 30 x 20 cm auswallen. Dann zu einem Stollen formen: Eine Längsseite zu ⅔ über die andere einschlagen. Die andere Seite zum eingeschlagenen Teigrand hin einklappen und leicht andrücken. Den Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und noch einmal 30–60 Minuten gehen lassen.

Schritt 6

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Schritt 7

Aus Alufolie einen breiten, langen Streifen falten und um den aufgegangenen Stollen legen, damit er beim Backen seine Form behält. Den Stollen im 180 Grad heissen Ofen auf der mittleren Rille etwa 1 Stunde backen, bis er aufgegangen und schön braun ist. Nach etwa 30 Minuten Backzeit den Alustreifen entfernen. Falls der Stollen an der Oberfläche zu stark bräunt, mit Alufolie decken.

Schritt 8

Die Butter zum Bestreichen schmelzen. Den fertig gebackenen Stollen aus dem Ofen nehmen und noch heiss mehrmals dünn mit der Butter bestreichen, bis er schön glänzt. Den Stollen zuerst mit dem Zucker, dann mit dem Puderzucker bestreuen. Den Stollen abkühlen lassen. Dann in Alufolie wickeln. Am besten schmeckt der Stollen, wenn er etwa 1 Woche durchziehen kann.

Bereits im Jahr 1474 tauchen in einer Urkunde in Dresden die Zutaten für einen Stollen auf. Damals durfte er als echtes Fastengebäck allerdings nur aus Mehl, Hefe und Wasser gebacken werden. Doch die Dresdner baten den Papst schon bald, das für die Fastenzeit erlassene Butterverbot aufzuheben, mit dem sogenannten Butterbrief 1491 bekamen sie die Erlaubnis dafür. Seither ist der Stollen immer gehaltvoller geworden, von Fastenspeise also keine Spur mehr! Wer den Stollen in der Adventszeit geniessen möchte, sollte ihn jetzt gleich backen. Denn je länger er durchzieht, desto besser wird sein Aroma. Mindestens 1 Woche, besser 3–4 Wochen Ruhezeit im kühlen Schlafzimmer oder im Kühlschrank sollte man ihm auf jeden Fall gönnen.