Pilz-«Zungen»

Schwiegermutterzungen nennt man im Piemont die hauchdünnen getrockneten Teigfladen – wir servieren Sie mit Champignons.

Fertig in 38 Minuten
Zutaten
Zubereitung

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Ergibt 60 Stück, für 6–10 Gäste

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3–4 Personen: Das Gericht in ½ Menge zubereiten.
Mehr Gäste: Das Gericht in 1½- bis 2-facher Menge zubereiten.

Nährwert

Pro Portion
  • 20 kKalorien
  • 83 kJoule
  • 1g Eiweiss
  • 2g Fett
  • 1g Kohlenhydrate
Erschienen in
  • 03 | 2016, S. 43

Zubereitung

Schritt 1

Die Pilze rüsten und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Petersilie ebenfalls hacken.

Schritt 2

Die erste Portion Butter (1) mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen, gut durchrühren, dann den Knoblauch und die Petersilie untermischen.

Schritt 3

In einer beschichteten Bratpfanne die Kräuterbutter erhitzen. Die Champignons beifügen und unter gelegentlichem Rühren 3–4 Minuten braten; entsteht Saft, diesen abgiessen und die Pilze kurz weiterdünsten. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Schritt 4

In einer kleinen Pfanne die zweite Portion Butter (2) schmelzen. Das erste Strudelteigblatt auf ein Küchentuch legen und mit Butter bestreichen. Das zweite darauflegen, wieder bebuttern und so weiterfahren, bis alle 4 Blätter aufeinanderliegen. Dann den Teig in etwa 7 cm lange und 3 cm breite Streifen schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Teigstreifen dekorativ mit den Pilzscheiben belegen. Bis hierhin kann das Apérogebäck vorbereitet werden.

Schritt 5

Den Backofen auf 210 Grad Umluft oder 225 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Schritt 6

Die Pilz-«Zungen» im heissen Ofen auf der zweituntersten Rille 6–8 Minuten knusprig golden backen. Noch warm servieren.

Schwiegermutterzungen nennt man im Piemont die hauchdünnen getrockneten Teigfladen, die man auch bei uns in italienischen Lebensmittelgeschäften und Supermärkten kaufen kann. Wir verwenden dazu für einmal keinen Hefeteig, sondern Strudelteig und belegen die Teigstreifen mit Champignons. In der Saison eignen sich auch Steinpilze, Kräuterseitlinge oder Austernpilze.