Maille gibt den feinsten Senf dazu – geniessen Sie


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Weitere feine Rezepte mit Maille-Senf finden Sie auf http://www.haecky.ch/de/rezepte/maille

Ein Haus des kulinarischen Genusses zu etablieren, – das war die Vision von Antoine Maille, als er 1747 sein Unternehmen gründete. Heute bringen Maille Produkte Gaumenfreuden in die Küchen rund um den Globus. Besonders das Senf-Sortiment mit den sieben Dijon Sorten erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit und verbreitet auch in immer mehr Schweizer Haushalten und Restaurants einen Hauch von französischem «savoir vivre».

Maille-Senf offenbart dem Geniesser ein kulinarisches Geschmacksbouquet aus feinsten Aromen, zu denen sich je nach Sorte noch eine anregende Schärfe, Würze oder Süsse gesellt. Sowohl die glatten als auch die körnigen Senfsorten von Maille sind mit ihrer appetitlichen Optik auch fürs Auge ein wahrer Genuss.

«Il n’y a que Maille, qui m'aille»

Dieser Maille Werbespruch aus den dreissiger Jahren ist für viele Hobbyköche und Kochpäpste auch heute noch viel mehr als ein kunstvolles Wortspiel. Frei interpretiert «ein anderer Senf als Maille kommt mir nicht auf den Teller», wird der Slogan zum kulinarischen Credo. 
Denn seit nunmehr 269 Jahren setzt Maille mit seinem Dijon-Senf Standards, die als Inbegriff der Finesse französischer Kochkunst gelten. Die drei Grundprinzipien des «Maison Maille» – vorzügliche Qualität, grösste Sorgfalt und raffinierte Veredelungskunst – sorgen dafür, dass dies auch so bleibt. Dijon-Senf von Maille wird noch heute nach den Originalrezepten des Gründers Antoine Maille hergestellt. So hat sich über die Jahrhunderte hinweg nichts an dem unverwechselbaren Geschmack des Senfklassikers geändert. Heute wachen im Hause Maille hochdekorierte Spitzenköche über die Rezepturen und die Entwicklung einer breiten Palette von Essig- und Senf-Spezialitäten. So verwöhnt Maille die Gaumen der anspruchsvollen Feinschmecker auf der ganzen Welt mit feinsten Produkten.

Die sieben Sterne von Maille

Dijon Originale
Der Klassiker aus dem Hause Maille mit einer charakteristischen Schärfe. Noch heute wird er vor den Toren Dijon’s ausschliesslich aus feinsten dunkelbraunen Senfkörnern produziert. Der Originale Dijon-Senf passt perfekt zu weissem oder rotem Fleisch und zu Fisch oder zur Abrundung von Salatsaucen.

Au Miel
Der Honigsenf von Maille – eine geschmackliche Offenbarung. Hier ist die Schärfe der Senfkörner perfekt mit der Süsse des Honigs kombiniert. Ein harmonischer Senf, der sowohl ins Salatdressing oder zu Fleischgerichten, Wurst und geräuchertem Lachs passt, als auch Dessert-Rezepte bereichert.

À L’Ancienne
Erleben Sie Senf in seiner ganzen Ursprünglichkeit. Ein Senf voller Schärfe, Aroma und mit einem knackigen Biss, weil er noch ganze Senfkörner enthält. Er passt vorzüglich zu Vinaigrette, Ragouts, Fleisch, als Beilage zu Fleischgerichten, Grillgerichten sowie zur Verfeinerung von Kartoffelpüree.

À Ia Provençale
Der provenzalische Gaumenkitzel. Würziger Senf mit einem abgerundeten Bouquet von rotem Pfeffer, Paprika und Knoblauch. Für Saucen, Pasteten, Fisch, rotes und weisses Fleisch sowie Dips ist er genau der Richtige.

Poivre Vert
Eine feine kulinarische Abwechslung. Dijon-Senf mit grünem Pfeffer, ein Genuss nicht nur zum Entrecôte, sondern auch zu geräuchertem Lachs. Passt aber auch ins Salatdressing sowie zu Fleischgerichten und Wurst.

À l’Estragon
Die Senf-Spezialität für ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Dieser herrlich grüne Senf ist mit Estragon gewürzt. Probieren Sie ihn doch mal zu einer feinen Pastete oder Geflügel!

Dijonnaise
Die perfekte Symbiose zweier edler Produkte. Pikante Senfcrème aus Dijon-Senf und Dijon-Mayonnaise, mit samtiger Textur. Ideal zu Spargel, Sandwiches, gefüllten Eiern, Bratkartoffeln und Gemüsedips.

Maille prägt die Hochburg des Senfs

Bereits im 13. Jahrhundert begannen die Franzosen, Senf zu produzieren. Doch erst im 18. Jahrhundert gelang es Senfmeistern wie Antoine Maille in Dijon, die Senfpaste von den Senfkörnern zu befreien, was damals als ein grosser Qualitätssprung betrachtet wurde. Doch inzwischen geniesst man den Senf auch sehr gerne wieder mit Senfkörnern. «À L’Ancienne», nach alter Art, nennt Maille seine entsprechende Senf-Spezialität, die sich wegen Ihrer Ursprünglichkeit bei Gourmets grosser Beliebtheit erfreut. Dijon profitierte lange Zeit von einem Monopol für die Senf-Herstellung und so entwickelte sich die Hauptstadt der Region Burgund schnell zum Zentrum der französischen Senf-Kunst. In den Senfmühlen der Stadt verlieh man dem Senf eine besondere Note, indem man ihn mit Most anstelle von Essig ansetzte. Noch heute sind die renommiertesten Senfmühlen, wie eben Maille, hier angesiedelt. Da Dijon-Senf aber mittlerweile auch ausserhalb von Dijon produziert wird, ist sein Name keine Herkunftsdeklaration mehr, sondern die Bezeichnung für sein spezifisches Herstellungsverfahren, das seit 1937 durch ein Gütesiegel geschützt ist. Maille-Senf kommt seit 1747 ausschliesslich aus Dijon, das an der historischen «Gewürzstrasse» liegt und von wo aus es im 19. Jahrhundert auch die wichtigsten Königshäuser Europas belieferte.

Ein Gewürz mit langer Tradition

Senf ist eine uralte Kulturpflanze und ein vielgebrauchtes Heilmittel. In Mitteleuropa wurde Senf erstmals bereits im 8. Jahrhundert von König «Karl der Grosse» erwähnt – also lange bevor Antoine Maille seine Senfspezialitäten an die europäischen Königshäuser lieferte. Anfang des 14. Jahrhunderts verhalf Papst Johannes XXII, der sogenannte «Senf-Papst», der von ihm geliebten Gewürzpaste zu einer besonderen Ehre, indem er das Amt des «Grand Moutardier du Pape», also die Stelle des «päpstlichen Ober-Senfmeisters» schuf. Damit verhalfen beide Persönlichkeiten dem Senf zu einer beachtlichen Verbreitung in Europa.

Doch bei den Chinesen und Mesopotamiern war Senf schon vor über 3000 Jahre als Gewürz bekannt und beliebt. Über Kleinasien gelangte er schliesslich nach Griechenland, wo er zunächst als Heilmittel eingesetzt wurde. Und der grosse Denker und Mathematiker Pythagoras war gut 500 Jahre vor Christus sogar überzeugt, dass «Senf den Verstand schärft».

Dass Senf schon so früh geschätzt wurde, hat aber nicht nur damit zu tun, dass er die Durchblutung und die Verdauung anregen soll, wie die alten Griechen überzeugt waren. Sondern schlicht damit, dass er – wie etwa Pfeffer, Salz, Knoblauch oder Zwiebeln – auch einfachsten Speisen zu mehr Geschmack und Würze verhilft.

We do it the Maille way!

Im Hause Maille werden die Senfkörner zuerst gereinigt und gesiebt, anschliessend zusätzlich poliert. Danach mischt man sie in einem Maischbehälter mit Wasser, Branntweinessig, Kochsalz und Gewürzen. Das Besondere bei der Produktion von Dijon-Senf ist, dass die Körner während des Einmaischens ganz bleiben. Sie werden erst zum Schluss zermahlen, um ihre volle Schärfe zu entfalten. So bleibt die Intensität der Geschmacks- und Aromastoffe erhalten und verflüchtigt sich nicht schon beim Vermischen der Zutaten. Ausser beim «À l’Ancienne» wird die Masse nach dem Mischen gemahlen und die Schalen werden herausgesiebt. Dijon-Senf darf einen Schalenanteil von zwei Prozent enthalten. Bei Maille liegt der Prozentsatz aufgrund der speziellen Verarbeitungsweise jedoch weit darunter. Am Ende steht die sorgfältige Lagerung, damit die feine Masse ihr ganzes Aroma entfalten kann. Die Dauer der Lagerung bestimmt allein der Senfmeister. Sein Gespür und seine Erfahrung sind entscheidend für den richtigen Zeitpunkt der Abfüllung. Die Vision von Antoine Maille, den perfekten Senf zu kreieren, wird so bis heute Tag für Tag gepflegt. Geniessen auch Sie die Senf-Spezialitäten aus dem Hause Maille und erleben Sie den Unterschied.