Pfirsiche

Die meisten Pfirsiche, die während der Saison auf dem Markt zu finden sind, sind grosse und gelbfleischige Sorten, die lagerfähiger und robuster sind als die weissfleischigen Früchte. Sie eigen sich sehr gut zum Konservieren, zum Beispiel konventionell im Rumtopf oder - etwas spezieller - in einem Sherry/Portwein-Honig-Sirup.

Pfirsiche nie im Kühlschrank lagern; Kälte macht sie trocken und runzelig. Da die Früchte sehr druckempfindlich sind, immer einzeln nebeneinander ausgelegt aufbewahren. Auf diese Weise kann man sie nach dem Einkauf noch etwa 3 Tage lagern.

Der Umgang mit Pfirsichen ist nicht ohne Tücke: Nicht immer löst sich das Fruchtfleisch nämlich problemlos vom Stein. Dies ist allerdings nicht vom Reifegrad der Früchte, sondern von der Sorte abhängig. In der Regel gilt: Bei frühen Sorten haftet der Stein, bei manchen mittleren und vor allem späten lässt er sich gut ablösen. Die samtige Steinfrucht hat von Anfang Juni bis Ende September Saison. Vollreife Pfirsiche sind wunderbar saftig, süss und zart; möglichst frisch sollte man sie auch geniessen. Die delikaten Früchte werden aber bereits vor der Endreife geerntet, damit sie erst im Laden den Reife-Höhepunkt erreichen. Besonders beliebt sind die gelbfleischigen Sorten, obwohl weissfleischige Pfirsiche fast noch aromatischer schmecken. Zum konservieren Früchte entsteinen und in Zuckersirup sorgfältig garen, dann heiss einfüllen.

Verwenden Sie zum Konservieren nicht allzu reife Früchte, da diese gerne ihre Struktur und Konsistenz verlieren. Überreife Pfirsiche verarbeiten Sie besser zu einem Chutney oder einer Konfitüre.