Lattich

Lattich

Der Lattich stammt aus der Familie der Korbblütler. Verglichen mit seinem Bruder, dem Kopfsalat, hat der Lattich festere Blätter, ist weniger empfindlich und länger haltbar. Schon die Römer kannten das Blattgemüse, deshalb ist es heute bei uns auch unter der Bezeichnung „Römischer Salat“ im Handel erhältlich. Der milchige Saft der Lattichstängel gab dem Gemüse auch seinen Namen: Lac in lateinischer Sprache bedeutet Milch, und so nannten ihn die Römer lactuca, woraus sich dann lattuga, laitue und Lattich entwickelte. Aus einheimischem Anbau kommt der erste Lattich ab Ende April auf den Markt, seine Saison dauert bis weit in den Herbst hinein. Die grössten Anbaugebiete liegen in der Westschweiz, wo Lattich nicht nur als Salat, sondern auch als Kochgemüse geschätzt wird.

In einem Folienbeutel lässt er sich 4-5 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.

Vor der Verwendung entfernt man wenn nötig die äussersten groben Blätter, mehr Rüstarbeit ist aber nicht erforderlich. Für Salat schneidet man den Lattich in fingerbreite Streifen und mischt ihn mit einer kräftigen Sauce. Lattichsalat fällt weniger schnell zusammen als andere Salatsorten; die Blätter bleiben auch in der Sauce gut 1/2 Stunde frisch. Lattich besitzt reichlich Vitamin C und Kalium.