Peperoni

Peperoni sind, wie ihre Artverwandten Peperonicini, Nachtschattengewächse. Die grössere und mildere Variante des Gemüses kommt bei uns meist in den Farben grün, rot und gelb ins Ladenregal. Ursprünglich stammt die Peperoni aus Mittel- und Südamerika. Heute erfreut sie sich bei uns immer grösserer Beliebtheit. Peperoni sind nicht nur sehr aromatisch, sie sind auch wahre Vitaminwunder.

Aufbewahrungshinweise Frische Peperoni sind kühl gelagert etwa eine Woche haltbar. Das Gemüse eignet sich auch sehr gut zum Einmachen.

Warenkunde
Am Anfang sind alle Peperoni grün. Dann erst wechseln sie ihre Farbe über Gelb zu Rot. Ein grünes Gemüse ist also noch nicht ganz ausgereift, deshalb etwas herber und nicht so süsslich wie die rote Frucht. Hellgelbe, orange und sogar schwarze Früchte sind das Resultat von Neuzüchtungen. Die Peperoni ist das einzige Gemüse mit Vitamin P, das den Kreislauf fördert. Sowieso gehören Peperoni zu den Gemüsen mit dem grössten Vitamingehalt. Am höchsten ist der Vitamin- aber auch der Zuckergehalt übrigens in der roten Peperoni.

Das Gemüse hört auf viele Namen: In der Schweiz ist Peperoni am weitesten verbreitet. In Deutschland ist die Peperoni vor allem unter dem Namen Paprika bekannt.

Kauftipps
Beim Einkauf lohnt es sich, auf eine glatte Schale und festes Fruchtfleisch zu achten. Peperoni werden vorwiegend in Spanien, Italien und Holland angebaut, wo sie meist im Treibhaus «hors sol» heranreifen. In der Schweiz werden sie kaim angebaut.

Zubereitungstipps
Magenempfindliche Leute entfernen die dünne, pergamentartige Haut der Peperoni mit einem Sparschäler, bevor die Früchte gegart werden. Diese kleine Mühe lohnt sich, denn dadurch werden die Peperoni leichter verdaulich und schmecken nach dem Andünsten oft auch intensiver.