Sardellen

Sardellen

Dem kleinen fetten Fisch aus der Heringsfamilie wird wegen seines hohen Omega-3-Fettsäureanteils ein grosser gesundheitlicher Nutzen nachgesagt. Meistens werden sie frittiert oder gebraten und mitsamt Haut und Gräten mit etwas Zitronensaft verspeist. Sie eignen sich jedoch auch gut zum Konservieren: Dazu legt man sie zuerst in Salz ein, lagert sie dann 3 Monate und legt sie anschliessend in Olivenöl ein. Bei uns erhält man sie meist in flachen ovalen Döschen. Die Fischchen werden auch zu (Anchovis-)Pasten verarbeitet.

Viele Rezepte aus dem Mittelmeerraum enthalten Sardellen. Dies kommt noch aus der Zeit, als für viele Familien Salz zum Kochen unerschwinglich war und die salzigen Fische dessen Platz einnahmen.

Damit sie nicht scharf und salzig schmecken, müssen sie vor der Verwendung gründlich kalt gespült werden. Aber auch so ist bei der Dosierung Vorsicht geboten: Der pikante Sardellengeschmack ist nicht jedermanns Sache!

Werden nicht alle Sardellenfilets auf einmal gebraucht, müssen sie gut mit Öl bedeckt sein und unbedingt im Kühlschrank gelagert werden.