Spinat

Spinat gehört – wie Randen, Krautstiele und Schnittmangold – zu den Gänsefussgewächsen. Er wird nicht nach Sorten, sondern nach Aussaatterminen unterschieden: Frühjahrs-, Herbst- und Winterspinat. Frühjahrsspinat wird von Ende April bis Mitte Juni, Herbstspinat von September bis November und Winterspinat im März und April geerntet. Als Salat schmeckt am besten der zarte Frühjahrsspinat, welcher beim Grossverteiler unter der Bezeichnung «Salatspinat» erhältlich ist. Teilweise findet man ihn aus Treibhausanbau bereits in den Wintermonaten. Der zarte Frühlingsspinat harmoniert geschmacklich besonders gut mit Fisch, schmeckt er doch weniger herb und bitter als der kräftige Wurzelspinat der Wintermonate. Im Gegensatz zu diesem sollte er vor dem Dünsten nicht blanchiert werden, weil dabei ein Grossteil seines feinen Aromas verloren ginge. Auch langes Kochen bekommt ihm nicht.

Frischer, zarter Spinat zum Lagern in einen grossen Kühlbehälter geben und höchstens 2 Tage im Kühlschrank lagern. Zu satt eingepackt, entwickelt er Eigenwärme und beginnt rasch zu faulen.