Trauben

Trauben

Unterschieden werden Tafel- und Weintrauben, wobei sich die Verwendung bei einigen Sorten überschneidet. Trauben sind heute praktisch das ganze Jahr hindurch aus allen Teilen der Welt erhältlich. Zwischen grünen und blauen Sorten gibt es ausser den Geschmacknuancen keine grossen Unterschiede. Die bei uns bekanntesten kernigen Sorten sind die einheimische Chasselas- (Gutedel), die würzige Muskat- und die charakteristische, im Tessin verbreitete Americana-Traube. Aus Italien stammen Paparella, Regina, Uva Italia und Panse. Bei den kernlosen Sorten dominieren die südafrikanischen Thompson Seedless, Flame Seedless und Sultania, welche auch getrocknet wird. Einheimische Tafeltrauben sind bei uns vor allem in den Monaten September und Oktober erhältlich. Immer gründlich, am besten mit lauwarmem Wasser abspülen, dies jedoch immer erst unmittelbar vor dem Essen oder vor der Verwendung, denn leicht nass faulen Trauben besonders schnell. Weltweit werden mehr Trauben geerntet als Äpfel, Bananen und Orangen zusammengenommen. Allerdings werden davon über 80 Prozent zu Wein und anderen Alkoholika vergoren und etwa 5 Prozent zu Rosinen getrocknet, der Rest kommt als Tafeltrauben auf den Markt. Leider ist die frühere Sortenvielfalt weitgehend verschwunden, denn die Produzenten bemühen sich um möglichst grossbeerige, süsse und kernlose Sorten.

Trauben, die nicht innert 1-2 Tagen gegessen werden, sollten im Kühlschrank in der Gemüseschublade aufbewahrt werden; dort halten sie sich bis zu einer Woche frisch.

Beim Einkauf auf trockene, gesunde Trauben achten, deren Beeren nicht dicht gedrängt beieinander sitzen, denn diese sind anfällig für Fäulnis.