Kochschule

Welcher Apfel für was?

Meist eignet sich eine Apfelsorte nicht nur für das eine oder andere, sodass es auch eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, welchen Apfel man bevorzugt.
Durch das Kochen verändert sich der Geschmack noch leicht und so sollte man daran denken, dass ein Apfel, der einem roh nicht unbedingt schmeckt, jedoch gekocht ein wunderbares Apfelmus ergibt und umgekehrt.

ALTE SORTEN – GUT FÜR ALLERGIKER
Was viele Apfelallergiker nicht wissen: Oft ist die Allergie sortenabhängig. Es wird vermutet, dass das Polyphenol die allergenen Stoffe – beim Apfel ist das Hauptallergen «Mal d1» - unschädlich macht. Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Äpfel mit hohem Polyphenolgehalt haben nicht immer eine ganz perfekte Form und das Fruchtfleisch wird beim Anschneiden schneller braun. Bei neueren Züchtungen wurde teilweise darauf geachtet, dass die Äpfel besser haltbar sind und sich weniger schnell verfärben, wenn sie angeschnitten werden. Diese neu gezüchteten Sorten enthalten jedoch weniger Polyphenole als althergebrachte Sorten wie «Rote Alkmene», «Gloster» usw.

1. Für Apfelmus und Kompott

Boskop, Gravensteiner, Süssoder Sauergrauech.

2. Für Wähen und Kuchen

Jonagold, Elstar, Cox Orange, Topaz, Idared.

3. Für den Rohverzehr

Granny Smith, Braeburn, Berner Rosen, Primerouge, Golden Delicious.

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