Radicchio

Radicchio

Der auch unter dem Namen „Cicorino rosso“ bekannte Vertreter der Korbblütler stammt ursprünglich aus der italienischen Provinz Venetien. Er ist intensiv in der Farbe, enthält aber wenig Bitterstoffe und ist daher mild im Aroma. Dies gilt vor allem für diejenigen Sorten, welche im Sommer ausgesät und erst im Frühjahr geerntet werden. Traditionell stammt der rote Chicorée aus dem italienischen Venetien, er wird aber heute weltweit kultiviert, sogar in der Schweiz. Am häufigsten ist er als dunkelrote, kleine, kugelige, feste Köpfchen erhältlich. Eine Winterspezialität ist der Radicchio di Treviso, auch Trevisano genannt, der lange, spitze, dunkelrote Blätter hat. In Italien wird er oft als Gemüse verwendet, zum Beispiel für Teigwaren- oder Risottogerichte oder in reichlich Olivenöl gebraten und mit Zitronensaft gewürzt.

In Plastikbeutel oder Wachspapier verpackt bleibt Radicchio etwa 1 Woche frisch.

Das Bitterste am Radicchio sind die dicken, weissen Blattrippen. Schneidet man sie heraus, schmeckt er milder. Beim Garen verliert er leider seine schöne rote Farbe, was jedoch keinen Einfluss auf den Geschmack hat.