Boeuf Stroganoff

Der Familie Stroganoff haben wir die Erschliessung Sibiriens zu verdanken und eines der schmackhaftesten Fleischgerichte überhaupt.

Boeuf Stroganoff
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Nährwert

Pro Portion
  • 477 kKalorien
  • 1995 kJoule
  • 8g Kohlenhydrate
  • 31g Eiweiss
  • 33g Fett
Erschienen in
  • 4 | 2013, S. 10

Zubereitung

Schritt 1

Den Backofen auf 80 Grad vorheizen und eine Platte mitwärmen.

Schritt 2

Die Champignons rüsten und in Scheiben schneiden. Die Peperoni halbieren, entkernen und zusammen mit den Essiggurken in kleine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Schritt 3

Das Fleisch in etwa 2 cm grosse Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Bratpfanne die Bratbutter rauchheiss erhitzen. Die Fleischwürfel darin in 2 Portionen jeweils auf der ersten Seite 1 Minute, auf der zweiten Seite noch 30 Sekunden kräftig anbraten. Sofort auf die vorgewärmte Platte geben und im 80 Grad heissen Ofen 30 Minuten nachgaren lassen. Den Bratensatz mit dem Portwein auflösen, durch ein feines Sieb giessen und beiseitestellen.

Schritt 4

In der Bratpfanne die Butter erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten. Champignons, Peperoni, Essiggurke, Paprika und Tomatenpüree beifügen und mitdünsten. Den beiseitegestellten Bratenjus sowie den Kalbsfond dazugiessen und alles auf grossem Feuer auf knapp 1 dl einkochen lassen.

Schritt 5

Rahm und Crème fraîche zusammen verrühren und zur Sauce geben. Aufkochen, noch so lange lebhaft kochen lassen, bis die Sauce leicht bindet. Mit Salz, Pfeffer, Tabasco oder Cayennepfeffer abschmecken.

Schritt 6

Am Schluss die Fleischwürfel mitsamt entstandenem Saft beifügen und alles sorgfältig mischen. Sofort servieren.

Nur ein Rindfleischgericht erinnert noch an die einst reichste Familie Russlands. Für seine Entstehung werden jedoch gleich zwei Stroganoffs verantwortlich gemacht: zum einen Graf Grigorij Alexandrowitsch, der Russlands Diplomat in Italien war und als Gourmet sowie begabter Amateurkoch galt, zum anderen ein Onkel von ihm, Graf Sergei, der auf einer Reise in einem russischen Bauernhaus einkehrte und dort das Gericht vorgesetzt bekam, welches ihm so gut mundete, dass er ihm seinen Namen gab.