Eintopf mit «Schwynigem»

Dass heute Fleisch, Gemüse und Kartoffeln zusammen geschmort werden, ist nicht mehr üblich, schmeckt aber richtig lecker.

Eintopf mit «Schwynigem»
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Nährwert

Pro Portion
  • 582 kKalorien
  • 2435 kJoule
  • 34g Kohlenhydrate
  • 43g Eiweiss
  • 28g Fett
Erschienen in
  • 2 | 2012, S. 59

Zubereitung

Schritt 1

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Schritt 2

Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Schritt 3

Die Fleischwürfel mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 4

In einem Bräter die Hälfte der Bratbutter (1 Esslöffel) erhitzen. Die Speckwürfelchen darin leicht knusprig braten. Dann die Hälfte der Fleischwürfel beifügen und rundum anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Wenn nötig etwas Bratbutter nachgeben und die zweite Portion Schweinsragout anbraten. Ebenfalls aus der Pfanne nehmen.

Schritt 5

Restliche Bratbutter zum Bratensatz geben und die Zwiebeln darin andünsten. Den Paprika darüberstäuben, kurz mitdünsten, dann mit dem Apfel- oder Weisswein ablöschen. Das Fleisch wieder beifügen und die Bouillon dazugeben; das Ragout soll praktisch vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Die Lorbeerblätter am Rand einreissen und mit je 1 Nelke bestecken. Zum Fleisch geben und alles aufkochen. Dann den Bräter zugedeckt in den 200 Grad heissen Ofen auf die zweitunterste Rille geben und das Ragout 1 Stunde schmoren lassen.

Schritt 6

Inzwischen die Rüebli schälen und in dicke Rädchen schneiden. Nach 1 Stunde Schmorzeit zum Fleisch geben und alles weitere 20 Minuten schmoren lassen.

Schritt 7

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. 20 Minuten nach den Rüebli ebenfalls zum Ragout geben. Wenn nötig noch etwas Bouillon nachgiessen. Den Eintopf nochmals etwa 30 Minuten schmoren lassen.

Schritt 8

Die Petersilie fein hacken. Am Ende der Garzeit sorgfältig unter den Eintopf mischen und diesen wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Früher kam Fleisch nicht jeden Tag auf den Tisch und oft wurde es «gestreckt» mit Gemüse und Kartoffeln, so wie in diesem Rezept für ein Schweinsragout. Diese Zubereitungsart ist heute etwas aus der Mode gekommen, schmeckt aber immer noch gut, denn beim Schmoren können sich Gemüse und Kartoffeln so richtig mit Flüssigkeit vollsaugen.