Portugiesischer Caramel-Pudding

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Zubereitung

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Ergibt 6–8 Portionen

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Nährwert

Pro Portion
  • 320 kKalorien
  • 1338 kJoule
  • 22g Kohlenhydrate
  • 5g Eiweiss
  • 23g Fett
  • 9 ProPoints
Erschienen in
  • 11 | 2011, S. 63

Zubereitung

Schritt 1

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Schritt 2

In einer Pfanne Rahm und Milch zusammen aufkochen. Beiseitestellen.

Schritt 3

In einer zweiten Pfanne den Zucker langsam bei Mittelhitze zu einem intensiv braunem Caramel schmelzen lassen. Die Butter unterrühren. Dann die heisse Rahm-Milch-Mischung dazugiessen und alles noch so lange kochen lassen, bis sich der Caramel vollständig aufgelöst hat.

Schritt 4

In einer Schüssel die Eigelb und den Portwein mit einem Schwingbesen gut verrühren. Die heisse Caramelmischung unter Rühren langsam dazugiessen. Die Masse in 6–8 feuerfeste Portionenförmchen – es können auch Espressotässchen sein – giessen. Jedes Förmchen mit Alufolie gut verschliessen.

Schritt 5

Die Förmchen in eine grosse Gratinform oder in einen weiten Bräter stellen. Soviel kochend heisses Wasser dazugiessen, dass die Förmchen knapp zur Hälfte im Wasserbad stehen. Die Caramel-Puddinge im 180 Grad heissen Ofen in der Mitte je nach Material und Grösse der Förmchen 40–50 Minuten gar ziehen lassen. Sie sollen noch relativ weich, aber nicht mehr flüssig sein. Herausnehmen und abkühlen lassen. Anschliessend kühl stellen. In den Förmchen servieren.

Vor allem den Nonnen der zahlreichen Klöster verdankt die Küche Portugals ihre vielen süssen Spezialitäten mit Eiern. Das Besondere daran ist, dass für diese «doces de ovos» (Süssigkeiten mit Eiern) fast ausschliesslich Eigelb verwendet wird, und zwar in verschwenderischem Ausmass. Das hat durchaus seinen Grund: Aus dem Eiweiss wurden während Jahrhunderten Hostien für Pilger gebacken oder sie wurden zum Klären des Weins verwendet. Zu den beliebtesten Eierdesserts gehören kleine Caramelpuddinge, die manchmal auch in Würfelform serviert werden. Dafür ist allerdings unser Rezept nicht geeignet, da es keine Gelatine enthält, die der Creme zum Stürzen und Schneiden den nötigen Halt verleiht.