Avocado

Avocadobäume sind sehr widerstandsfähig gegen Schädlinge, sodass es in den Plantagen kaum Pflanzenschutzmittel braucht. Verwandt ist die Avocado mit dem Lorbeer, aussehen tut sie wie eine Birne.

Die Früchte werden gepflückt, wenn sie reif, aber noch hart sind.

Wenn die Frucht sich auf Fingerdruck hart anfühlt, muss sie bei Zimmertemperatur nachreifen, bis ihr Fleisch butterweich ist. Ganz weiche Früchte lagert man im Gemüsefach des Kühlschranks, wo sie sich noch mindestens eine Woche frisch halten. Schwarze Schlieren im Fruchtfleisch entstehen durch Kälte oder Druckstellen.

Sie ist eine äusserst praktische Frucht: Man schneidet sie einmal längs durch, verdreht die Hälften leicht gegeneinander, um den Stein auszulösen, klappt sie auseinander – und schon hat man eine Vorspeise für zwei Personen. Am besten passen eine Kräuter-, Eier-, Tomaten- oder Peperonivinaigrette dazu.

Eine aufgeschnittene Avocado verfärbt sich relativ schnell, auch wenn man den Stein in der Hälfte belässt. Das Braunwerden kann mit Zitronensaft oder durch Einwickeln in Klarsichtfolie hinausgezögert, aber nicht verhindert werden.

Und eines mag die Avocado überhaupt nicht: Beim Aufkochen, längerem Heisshalten und auch beim Einfrieren wird sie bitter. Allerdings ist es kein Problem, Avocados kurz in einem Gericht heiss werden zu lassen. Bitterstoffe entstehen erst bei hoher Temperatur durch das Freisetzen bestimmter Fett- und Eiwessbausteine und sind gesundheitlich völlig unbedenklich. Avocados, die unter ungünstigen Bedingungen reiften oder lagerten, schmecken teilweise auch ohne Erhitzen bitter. Der – ebenfalls nicht gesundheitschädigende – bittere Geschmack kommt in diesem Fall durch die chemische Veränderung von Fettsäuren zustande.

Aus diesem Grund und weil Avocados oft von innen her faulen, ohne dass dies von aussen sichtbar ist, lohnt es sich, immer eine Avocado mehr als benötigt einzukaufen.