Kaffee

Kaffee hält nicht nur wach und macht glücklich, sondern schützt die Leber auch vor den Folgen übermässigen Alkoholkonsums: Kaffeetrinker erkranken seltener an Leberzirrhose und haben bessere Leberwerte. Ob Kaffeetrinker (und -innen) generell weniger Alkohol konsumieren, oder obs am Kaffee liegt, den sie zum Grappa trinken? Ein klassisches Huhn-Ei-Problem.

Wer einen empfindlichen Magen hat oder an Nach-Kaffee-Schlafstörungen leidet, sollte Filterkaffee links liegen lassen und zum Espresso greifen. Dieser enthält 50 Prozent weniger Koffein, 40 Prozent weniger Gerbsäuren und 80 Prozent weniger Bitterstoffe. Und schmeckt hundertprozentig besser!

Vorbei sind die Zeiten, als man im Restaurant bloss zwischen Café crème, Espresso und Schale wählen konnte. Heute ist das Angebot bisweilen so gross, dass man kaum mehr durchblickt. Eine kurze Beschreibung der gängigsten Varianten: Ristretto: Ein sehr «kurzer» Espresso, aufgebrüht mit bloss 15 ml Wasser. Cappuccino: Je ein Drittel Espresso, heisse Milch und Milchschaum. Der Name stammt vom italienischen «cappuccio» ab, was u.a. die Kapuze der Mönche bezeichnet. Die passende Tasse für den Cappuccino gibts unter www.kapuziner.ch, der offiziellen Homepage der Kapuziner Mönche! Latte macchiato bedeutet «gefleckte Milch». Ein richtig zubereiteter Latte macchiato besteht aus drei Schichten: zuunterst heisse Milch, in der Mitte Espresso und zuoberst eine Haube Milchschaum. Caffè freddo: eisgekühlter, oft stark gesüsster Espresso, serviert «on the rocks». Caffè freddo hat den Weg aus italienischen Bars nun auch zu uns gefunden - jedenfalls im Sommer. Corretto Grappa: Espresso mit Grappa. Wahlweise wird Letzterer separat oder im Espresso serviert. Caffè Latte: Die italienische - und sehr trendige - Bezeichnung für Milchkaffee. Wenn man Glück hat, gibts noch ein Häubchen Milchschaum obendrauf.