Rosenkohl

Rosenkohl

Rosenkohl zählt dank des hohen Vitamin- und Mineralstoffgehaltes zu den wertvollsten Wintergemüsen. Die Einwirkung von Frost verbessert sogar seinen Geschmack und Fruchtzuckergehalt, er wird lockerer und weicher und die Röschen dadurch leichter verdaulich. Deshalb ist er auch ideal zum Tiefkühlen. Mit 100 g Rosenkohl deckt man bereits den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C, und er ist – wie viele andere grüne Gemüse auch – ein guter Folsäurelieferant.

Rosenkohl gehört zum empfindlichen Gemüse, das relativ schnell welkt und dabei nicht nur wertvolle Nährstoffe, sondern auch an Geschmack verliert. Man sollte deshalb Rosenkohl höchstens 2-3 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

Damit Rosenkohl gleichmässig gart, schneidet man den Strunk kreuzförmig ein. Das Rüsten von Rosenkohl nimmt etwas Zeit in Anspruch: Man schneidet mit einem scharfen Messer das Strunkende weg und löst danach allfällige äussere angewelkte Blätter ab. Man muss mit etwa 20 Prozent Abfall rechnen. Damit die oft unterschiedlich grossen Rosenkohlröschen gleichmässig garen, schneidet man sie am Strunkende etwa 1 cm tief ein.