Rucola

Die Salatrauke, bei uns besser bekannt unter ihrem italienischen Namen Rucola, ist wie die Gartenkresse ein Blattgemüse, das man auch zu den Gartenkräutern zählen kann. Sie ist eine uralte Kulturpflanze, die bei uns jedoch erst vor einigen Jahren wieder so richtig populär wurde. Sein würzig-scharfer, bisweilen auch nussiger Geschmack verändert sich je nach Wachstumsstand, genauso wie seine Blattform, die bei der ersten Ernte noch glatt ist und durch mehrmaliges Schneiden dem Löwenzahn immer ähnlicher wird. Rucola gedeiht auch in hiesigen Gärten bestens. Alte Pflanzen sind zäh und bitter, deshalb muss Rucola beim Selberziehen regelmässig neu ausgesät werden. Er ergibt einen angenehm kräftigen, je nach Sorte manchmal auch leicht scharfen Salat, schmeckt jedoch auch warm zubereitet, ähnlich wie Spinat. Weniger bekannt sind die scharfen Samen der Rucolapflanze, die wie Senfkörner als Gewürz benutzt werden können. Rucola enthält nicht nur viel Kalium und Folsäure, sondern ist mit 160 mg Kalzium pro 100 Gramm zusammen mit Kresse das kalziumreichste Gemüse.

Wird Rucola als Salat serviert, passen Mozzarella, Parmesanspäne, Cherrytomaten oder Melonenwürfel gut dazu. In der italienischen Küche findet er häufig auch zum Würzen von Pastasaucen und Risotti Verwendung. Vorsicht beim Pürieren von Rucola: Wie bei Basilikum empfiehlt es sich, die Blätter zuerst grob zu hacken, damit sie nicht zu lange gemixt werden müssen, wodurch Bitterstoffe freigesetzt würden.

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