Rüebli

Sie sind eines der beliebtesten Lagergemüse, und es gibt sie in einer Vielzahl von Sorten. Im Spätherbst/Winter sind nicht nur die intensiv orangeroten Rüebli beliebt, sondern die gelben wie die Pfälzer oder das weisse Küttiger Rüebli, eine alte Sorte, die heute noch vor allem in Küttigen im Kanton Aargau angebaut wird. Im Winter bereichern Rüebli mit ihrer Vielzahl wichtiger Inhaltsstoffe unseren Menüplan ganz besonders. Das in den Rüebli reichlich enthaltene Betacarotin wandelt unser Körper in Vitamin A um, allerdings nur in Verbindung mit Fett. Rohe Rüebli sind deswegen jedoch nicht weniger gesund: Unsere Nahrung enthält gewöhnlich mehr als genug Fett, um das Karotin für den Körper gut verwertbar zu machen. Rüebli enhalten - wie Randen auch - relativ viel Zucker (6.4 g/100 g). Dieser Zuckergehalt liegt bei frühen Sorten (Bundkarotten) etwas höher als bei den im Herbst und Winter erhältlichen Sorten. Der feine, leicht süssliche Geschmack von Rüebli wird mit einer Prise Zucker, einigen Butterflocken sowie gehackter Petersilie noch unterstrichen. Ein grüner Rand um den Stielansatz herum ist harmlos, also kein Zeichen der Untreife.

Aufbewahrungshinweise
Ein seifiger Geschmack kann auf zu kalte Lagerung hinweisen; Rüebli deshalb immer in der Gemüseschublade aufbewahren, wo die Temperaturen etwas höher sind als im restlichen Kühlschrank. So halten sie sich 3-4 Wochen. Für eine längere Lagerung müssen sie blanchiert und tiefgekühlt werden und sind dann bis zu 10 Monaten haltbar. Rüebli nie neben Äpfel legen, denn deren Reifegas Ethylen macht die Rüebli bitter.