Erbse

Aufwand und Abfall beim Rüsten von Erbsen sind beträchtlich: Es braucht ein ganzes Kilogramm Schoten, um hinterher gerade mal 300 Gramm ausgelöste Erbsen in die Pfanne zu bekommen.

Weil Erbsen in der Schote beim Lagern nachreifen und dann mehlig schmecken, müssen sie sofort verbraucht werden. Will man sie noch 1–2 Tage aufbewahren, müssen die Erbsen nach dem Einkaufen sofort enthülst werden, dann können sie keine «Nahrung» mehr aus der Schote beziehen und reifen nicht weiter. Erbsen gehören zu den wenigen Gemüsen, die sich ohne Qualitätsverlust tiefkühlen lassen; sie sind gefroren gut 1 Jahr haltbar. Im Zweifelsfall lieber zu tiefgekühlten als zu überlagerten frischen Erbsen greifen. Denn werden sie sofort nach der Ernte eingefroren, wie es in der Lebensmittelindustrie geschieht, bleiben sie zart und süss. Tiefgekühlte Erbsen haben nur noch eine sehr kurze Kochzeit: Sie sind in 3–4 Minuten gar.

Sowohl frische wie gefrorene Erbsen salzt man immer erst am Schluss des Garprozesses, dann garen sie schneller.

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