Kopfsalat

In sich ist der Kopfsalat eine Stängelpflanze, die möglichst rasch blühen und aussamen will. Kurze und kühle Tage im Frühjahr und Herbst verhindern, dass der Salat in die Höhe schiesst. Dadurch bildet die Pflanze den begehrten Kopf aus. Inzwischen gibt es für alle Jahreszeiten Sorten, wobei ein grosser Teil aus dem Treibhaus- oder Folienanbau stammt. Darauf deuten lockere Köpfe mit allzu zarten Blättern hin. Diese sind weniger aromatisch als Freilandware, welche fest geschlossene Köpfe, frische grüne Blätter und vor allem den angenehmen, leicht bitteren Geschmack der Traditionssorten besitzt. Die einheimische Freilandernte dauert von Mai bis Ende September. Kopfsalat mit rötlichen Blättern ist nicht durch Düngung gefärbt, sondern enthält einen natürlichen Farbstoff.

Der beliebte Salat besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Weil dieses rasch verdunstet, wird Kopfsalat schnell welk. Man verbraucht den Kopf am besten noch am selben Tag, oder aber er wird nach dem Einkauf sofort gerüstet und gewaschen und gut verschlossen in einem Frischhaltebeutel 1–2 Tage aufbewahrt.

Er schmeckt nicht nur roh als Salat, sondern ist auch gedünstet oder als Suppe eine feine Sache. Als Gemüse eignen sich vor allem die Kopfsalatherzen, für Suppe kann man den ganzen Kopf verwenden. Dabei gilt: Immer nur kurz garen (3–4 Minuten), weil der Kopfsalat sonst viel von seiner schönen grünen Farbe verliert und sich gerne bräunlich verfärbt.