Trüffel

Sie haben den Ruf, sehr teuer zu sein. Aber es gibt riesige Unterschiede, sowohl qualitativ wie auch preislich. Als die kostbarsten Pilze gelten die weissen Trüffel aus dem Piemont sowie die schwarzen aus dem französischen Périgord. Andere Trüffel, wie zum Beispiel die italienischen Wintertrüffel oder die Sommertrüffel, die auch bei uns gedeihen, sind preisgünstiger.

Wer sich ein Exemplar ergattern konnte, lagert ihn eingewickelt und luftdicht verschlossen im Kühlschrank – offen gelagert schmeckt innert kürzester Zeit der ganze Kühlschrankinhalt nach Trüffel!

Der wertvollste aller Pilze wird bei uns meist in kleinen Döschen angeboten, schmeckt frisch aber viel aromatischer.

Frische Trüffel findet man nur in den wenigsten Lebensmittelgeschäften. Diese finden Sie in gut assortierten Lebensmittelgeschäften oder bei Grossverteilern als konserviertes Produkt, zum Beispiel in Form fein gescheibelter Pilze, die in Trüffeljus eingelegt sind, oder als Paste. Beide Produkte eignen sich zum Verfeinern von Saucen und Suppen oder als Crostini-Belag.

Seinen vollen Geschmack entfaltet der Trüffel erst in Kombination mit Fett. Sparen Sie bei Trüffelgerichten also nicht mit Butter und Rahm! Wer gerne Frühstückseier mit leichtem Trüffelgeschmack mag, legt den in Haushaltpapier gewickelten Pilz direkt in die Eierschachtel. Nach wenigen Tagen ist ein Hauch des Trüffelaromas durch die Eierschale in die Eier gedrungen.