Zwetschge

Zwetschge

Zwetschgen sind Koch- und Dessertfrüchte par excellence. Die violette Steinfrucht mit dem gelblich-grünen Fruchtfleisch hat ab Ende Juli bis Mitte Oktober Saison. Das Steinobst gehört zu der Familie der Rosengewächse und ist eine Unterart der Pflaume.

Aufbewahrungshinweise
Zwetschgen können im Kühlschrank bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass sie vor der Lagerung nicht gewaschen werden, denn die feine Wachsschicht schützt die Frucht vor dem Austrocknen. Vollreife Früchte lassen sich auch gut einfrieren: Dazu den Stein entfernen, die Früchte auf einem Blech auslegen und erst nachdem sie gefroren sind, in einen Beutel abpacken. So lassen sie sich einfacher trennen.

Warenkunde
Zwetschgen sind schwarzblaue bis violette Früchte mit grün-gelbem, saftigem Fruchtfleisch. Die Früchte sind oval und haben ein spitzes Ende. Das aromatische und süsse Fruchtfleisch lässt sich, im Gegensatz zu vielen Pflaumensorten, meist problemlos vom Stein lösen. Zudem zerfallen Zwetschgen beim Kochen nicht. Die beliebtesten Zwetschgensorten in der Schweiz heissen Cacaks Schöne, Elena oder Fellenberg.

Kauftipps
Am besten kauft man reife, glatte Früchte, die nicht zu weich sind. Zu hart sollte die Frucht allerdings auch nicht sein, da Zwetschgen nicht zu den Obstsorten gehören, die nachreifen.

Zubereitungstipps
In Kuchen, Knödeln oder als süss-pikante Beilagen zu Schweinsbraten und Wild laufen Zwetschgen zu Hochform auf. Dazu am besten eignet sich die Bühlerzwetschge. Sie zeichnet sich durch eine schöne Saftigkeit aus und verkocht gut, ohne dass sie auf dem Kuchen zu Mus wird. Kenner schätzen die Zwetschge aber auch im Glas: einfacher als Zwetschgenwasser, edler als im Fass gereifter Vieille Prune.

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