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Kleine Kürbisse: Zucchetti

Kleine Kürbisse: Zucchetti Redaktion KOCHEN

Kaum ein Gemüse ist so vielseitig wie Zucchetti. Ganz gleich ob roh, gedünstet, geschmort, gegrillt oder gebraten, als Beilage oder Hauptgericht, mit oder ohne Fleisch – sie machen einfach immer eine gute Figur.

Die italienischen Bezeichnungen «Zucchetti» bzw. «Zucchini» lassen sich in etwa mit «kleine Kürbisse» übersetzen. Und tatsächlich: Zucchetti sind eine Unterart des Gartenkürbisses und gehören botanisch in die Familie der Kürbisgewächse. Zugegeben, so klein sind sie eigentlich gar nicht, denn wenn man sie einfach wachsen lässt, können sie bis zu 5 Kilogramm auf die Waage bringen und so manch einen KürbisVerwandten in den Schatten stellen. Junge, kleine Früchte können bis auf den Stielansatz vollständig verzehrt werden, bei grossen, älteren Früchten sollen die Kerne entfernt werden. Zucchetti gedeihen in den frostfreien Monaten auch bei uns und sind aus einheimischer Ernte von Juni bis Oktober erhältlich. Das restliche Jahr hindurch werden sie aus ganz Europa importiert, besonders aus dem Mittelmeerraum, wo auch Zucchetti mit hellgrüner oder gelber Haut sehr geschätzt werden.

Sehr beliebt sind ausserdem Rondini (kleine, runde Zucchetti), welche hervorragend zum Füllen und Schmoren geeignet sind. Klar, dass Zucchetti in der mediterranen Küche eine besonders gute Figur machen, etwa als Zutat im französischen Ratatouille oder als gefüllte Delikatesse («Petits Farcis» aus der Provence). Ein weiterer Vorteil der «kleinen Kürbisse», ihr milder, dezenter Geschmack verträgt sich mit so gut wie jedem Gewürz; besonders beliebt sind jedoch Kombinationen mit Thymian und Oregano, frischem Knoblauch und Kreuzkümmel.