Hausgemachte rote Currypaste

Rote Currypaste ist schärfer als die gelbe, aber nicht ganz so scharf wie die grüne. Trotzdem sollte man sie mit Bedacht verwenden.

Zutaten
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  • 12 Chilischoten rot, getrocknet
  • 1 Esslöffel Koriandersamen
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 12 Pfefferkörner schwarz
  • 2 cm Zimtstangen
  • 2 cm Ingwer frisch
  • 2 cm Galgant frisch
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 6 Schalotten
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Paprika edelsüss, gehäuft
  • 1 Limone
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Garnelenpaste nach Belieben
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Haltbarkeit

Gut verschlossen in einem Glas hält sich die Currypaste etwa 2 Wochen im Kühlschrank. Man kann sie aber auch portionenweise tiefkühlen und direkt gefroren verwenden.

Erschienen in
  • 04 | 2014, S. 55

Zubereitung

Schritt 1

In einer Schüssel die Chilischoten mit kochend heissem Wasser übergiessen. Etwa 20 Minuten quellen lassen. Dann den Stielansatz und die Kerne entfernen und die Chilis fein hacken. Wenig Einweichwasser beiseitestellen.

Schritt 2

In einer trockenen Pfanne ohne Fettzugabe Koriander- und Kreuzkümmelsamen, Pfefferkörner sowie die zerbröselte Zimtstange bei mittlerer bis niedriger Hitze leicht rösten, bis sie intensiv duften. Im Mörser sehr fein zerstossen.

Schritt 3

Ingwer und Galgant schälen und fein reiben. Die fasrigen Hüllblätter der Zitronengrasstängel entfernen; verwendet wird nur das zwiebelartige, verdickte helle untere Ende (5–8 cm). Dieses fein hacken. Schalotten und Knoblauchzehen schälen und ebenfalls hacken. Alle diese Zutaten mit den gehackten Chilis und dem Paprika in den Mörser zu den zerstossenen Gewürzen geben. Die Schale der Limone fein dazureiben. Salz und nach Belieben Garnelenpaste (Allergiker lassen sie weg!) beifügen und alles zu einer festen, aber immer noch streichfähigen Paste verarbeiten. Ist sie zu trocken, tropfenweise Einweichwasser der Chilis beifügen.

Es braucht ein wenig Kraft, Geduld und Zeit, um eine Currypaste selber herzustellen. Denn erfahrungsgemäss wird die Paste feiner und auch aromatischer, wenn man sich die Mühe nimmt, die Zutaten im Mörser fein zu zerreiben; dabei werden nämlich die aromatischen ätherischen Öle freigesetzt und verbinden sich harmonisch, sodass kein Gewürz dominiert. Wird die Paste im Cutter gemahlen, erhält man meistens eine grobe Mischung und keine sämige Paste.