Pinsa romana

Pinsa, die «andere Pizza» ist im Vergleich zu ihrer berühmten Schwester knuspriger, luftiger und besser bekömmlich.

Pinsa romana
Zutaten
Zubereitung

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ERGIBT 6 kleinere oder 4 mittlere Fladen

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PINSA-GRUNDREZEPT:
  • 400 g Weissmehl
  • 75 g Reismehl
  • 25 g Soja -, Kichererbsen- oder Maismehl
  • 1 erbsengrosses Stück Frischhefe (0,5 g)
  • knapp 4 dl Wasser
  • 1 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Hartweizendunst zum Ausformen der Pinsa
  • etwas Olivenöl zum Bestreichen
PIZZASAUCE:
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Tomatenpüree
  • 1 grosse Knoblauchzehe
  • 300 g passierte Tomaten (Passata)
  • 1 Teelöffel getrockneter Oregano
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker
ZUM BELEGEN:
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TIPP

Die gebackene Pinsa romana kann nach Belieben auch mit Rucola und/oder Salatspinat garniert werden.

1 GRUNDREZEPT PINSA-TEIG (S. 32)

Nährwert

Pro Portion
  • 459 kKalorien
  • 1920 kJoule
  • 17g Eiweiss
  • 14g Fett
  • 63g Kohlenhydrate
Erschienen in
  • 06-07 | 2022, S. 31

Zubereitung

Schritt 1

Die Mehle in einer Rührschüssel mischen. Die Hefe mit etwa 4 Esslöffel Wasser verrühren und beifügen. Restliches Wasser dazugiessen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes auf mittlerer Stufe etwa 3 Minuten zu einem weichen Teig verarbeiten.

Schritt 2

Das Salz beifügen und alles weitere 2 Minuten kneten. Dann das Olivenöl dazugeben und den Teig nochmals 5 Minuten kräftig kneten. Der Teig soll wesentlich weicher sein als ein normaler Pizzateig und kann auch noch kleben.

Schritt 3

Die Teigschüssel grosszügig mit Olivenöl ausstreichen. Den Teig in die Schüssel stürzen und einmal darin wenden. Dann zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen, dabei alle 10 Minuten einmal falten (siehe Ablaufbild 1). Anschliessend den Teig mindestens 24 Stunden an einem eher kühlen Ort (z.B. Keller) gehen lassen. Ein noch besseres Resultat wird erreicht, wenn man ihn 48 Stunden − oder sogar bis zu 4 Tagen − im Kühlschrank lagert. In diesem Fall 2−3 Stunden vor Verwendung Zimmertemperatur annehmen lassen.

Schritt 4

Zum Verarbeiten den Teig noch einmal falten, anschliessend den Teig in 4−6 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Kurz ruhen lassen. Dann die Kugeln leicht in die Länge ziehen (siehe Ablaufbild 2). Nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Schritt 5

Für die Sauce das Olivenöl erhitzen. Das Tomatenpüree darin kurz leicht rösten. Die Knoblauchzehe schälen und dazupressen. Die Tomaten und den Oregano beifügen, die Sauce aufkochen und bei Mittelhitze halb gedeckt etwa 10 Minuten zu einer dicken Sauce kochen. Am Schluss mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Abkühlen lassen.

Schritt 6

Zum Belegen den Mozzarella in kleinere Stücke zupfen. Die Cherrytomaten je nach Grösse halbieren oder vierteln, mit Salz sowie Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl mischen. Die Basilikumblätter vom Stiel zupfen.

Schritt 7

Einen Pizzastein auf der zweituntersten Rille des Backofens platzieren und mindestens ½ Stunde bei 250 Grad Umluft (siehe Tipp) aufheizen. Hat man keinen Pizzastein, kann man auch das Ofenblech mit der Unterseite nach oben auf der untersten Rille einschieben und mit aufheizen.

Schritt 8

Die Teigportionen auf reichlich Hartweizendunst mit den Fingern in die Länge drücken und dabei gleichzeitig zu einem Oval ausformen (siehe Ablaufbild 3). Die Handrücken unter den Teig schieben, hochheben, dabei das überschüssige Mehl abschütteln und den Teig auf ein Backpapier legen.

Schritt 9

Den Teig mit Tomatensauce bestreichen, den Mozzarella darauf verteilen und mit Cherrytomaten belegen. Alles mit etwas Olivenöl beträufeln.

Schritt 10

Die Pinsa mithilfe des Backpapiers auf den heissen Stein oder das heisse Blech gleiten lassen und 5−8 Minuten backen. In der Regel können jeweils 2 kleinere Pinse nebeneinander oder 1 grosse Pinsa auf einmal gebacken werden. Zum Servieren mit Basilikumblättern garnieren.

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