Basilikum

Dieses vielleicht beliebteste Würzkraut fand früher vor allem Verwendung als Heilmittel gegen alle möglichen Beschwerden, bevor es in vielen Sorten - darunter auch dekorative rote und krausblättrige - den Weg in die Küche fand. Mit seiner süsslich-pfeffrigen Note passt es hervorragend zu Sommergemüsen wie Tomaten, Auberginen, Zucchetti, Gurken, aber auch zu südlichen Gerichten mit Fisch, Fleisch, Geflügel, Reis und Teigwaren sowie zu Sommersalaten. Basilikum sollte eher sparsam dosiert werden, dann verträgt es sich mit sehr vielen Zutaten. Solo ist es vor allem in der italienischen Pestosauce und im fast identischen südfranzösischen Pistou der wichtigste Aromageber. Mit Ausnahme dieser beiden Spezialitäten, in denen Öl und Salz konservierend wirken, sollte das Küchenkraut immer erst im letzten Augenblick geschnitten und an ein Gericht gegeben werden, sonst verfärbt es sich schwärzlich und verliert viel von seinem Aroma.

Damit man in kälteren Jahreszeiten nicht auf Basilikum verzichten muss, kann man die kräftigen Sommerblätter hacken, in ein Schraubglas geben, alles leicht salzen und mit Olivenöl bedecken. Zu einer Pestosauce verarbeitet hält sich Basilikum im Tiefkühler bis 6 Monate. Wenn möglich portionenweise abfüllen, denn einmal aufgetaut, muss der Pesto rasch verbraucht werden.